18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
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Giropay ist zum Jahresende 2024 abgeschaltet worden. Diese Seite sagt, was der Dienst war, wann und warum er endete, was aus den Zugängen und den Daten seiner Nutzer geworden ist und welcher Weg über das Bankkonto heute an seine Stelle tritt. Wer nach einem Giropay Casino sucht, findet hier keine Rangliste, sondern den Grund, warum es keine geben kann.
Was Giropay war und wann es endete
Getragen wurde das Verfahren von Teilen der deutschen Kreditwirtschaft: der Postbank, dem Rechenzentrum der Sparkassen und den Rechenzentren des genossenschaftlichen Verbunds. Die dahinterstehende Gesellschaft entstand 2005. Bezahlt wurde nicht aus einem Guthaben, sondern durch eine Überweisung, die der Käufer im eigenen Online-Banking freigab.
Zum 1. Dezember 2020 übernahm die paydirekt GmbH die giropay GmbH. Am 18. Mai 2021 wurden die beiden Bezahlverfahren unter dem Namen Giropay zusammengeführt, und der Dienst Kwitt wanderte in dieselbe Marke. Von da an trug ein Name zwei technisch getrennte Systeme, was später für die Frage nach den Daten wichtig wurde.
Ende 2024 war Schluss. Zum 31. Dezember 2024 wurde das Bezahlverfahren abgeschaltet, gut neun Jahre nach dem Start der Vorgängermarke Paydirekt im Herbst 2015. Als Nachfolger benennt die Betreibergesellschaft den europäischen Dienst Wero.
Von der Gründung bis zur Abschaltung
Zeitpunkt
Ereignis
2005
Gründung der giropay GmbH
Herbst 2015
Start der Marke Paydirekt
1. Dezember 2020
Paydirekt übernimmt Giropay
18. Mai 2021
Zusammenführung unter einem Namen
Mitte 2024
Entscheidung gegen weitere Investitionen
31. Dezember 2024
Abschaltung des Bezahlverfahrens
April 2025
Löschung der Kunden- und Zahlungsdaten
Juni 2025
paydirekt GmbH in Liquidation
Warum die Suche nach einem Giropay Casino ins Leere führt
Die Suchergebnisse zu diesem Begriff sind älter als die Tatsachen. Wer nachsieht, findet Seiten mit frischer Jahreszahl im Titel, die eine Auswahl von Häusern mit genau diesem Zahlweg versprechen, und daneben Meldungen über die Abschaltung. Ein Giropay Casino wird dort beschrieben, als wäre die Abschaltung nie passiert.
An der Kasse löst sich der Widerspruch sofort auf. Ein Verfahren, dessen Betreibergesellschaft liquidiert wird, lässt sich technisch nicht mehr anstoßen: Es gibt keine Schnittstelle, die den Auftrag annimmt, und keine Bank, die die vorbereitete Überweisung noch anzeigt. Im wörtlichen Sinn kann ein Giropay Casino deshalb nicht existieren, unabhängig davon, was eine Liste behauptet.
Ein Rest bleibt dennoch sichtbar. In einzelnen Kassen steht das alte Logo noch im Menü, weil eine Integration nicht aufgeräumt wurde. Wer darauf tippt, landet in einer Fehlermeldung oder bei einem anderen Dienstleister, der die Schaltfläche übernommen hat. Was hinter so einem Knopf heute wirklich passiert, zeigt sich erst im nächsten Schritt.
Was aus Zugängen und Daten geworden ist
Im September 2024 gingen Mitteilungen an die Nutzer: zum Jahresende werde das Zahlverfahren eingestellt. Kündigen musste niemand etwas, und ein Guthaben konnte auch niemand verlieren, denn hier lag kein Geld. Das Verfahren löste Überweisungen aus; was vom Konto ging, war beim Händler, und was nicht ausgelöst wurde, blieb einfach stehen.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Die Registrierung dagegen war eine echte Hinterlassenschaft. Beim alten Verfahren brauchte man gar keine, beim zusammengeführten schon, und dort lagen Stammdaten, Bankverbindung und eine Historie der Vorgänge. Die Datenschutzorganisation noyb legte 2022 Beschwerde ein, weil in dieser Historie neben der Zahlung auch Warenkorbangaben und Lieferadressen standen.
Geklärt ist das inzwischen, und zwar nachweislich. Die Betreibergesellschaft befindet sich seit Juni 2025 in Liquidation. Gelöscht wurde der Datenbestand im April 2025, Sicherungskopien eingeschlossen. Wer eine Auskunft nach Datenschutzrecht stellte, erhielt Löschprotokolle als Beleg. Für frühere Nutzer heißt das: Es gibt keinen Zugang, den man schließen müsste, und keine Verknüpfung, die noch zu trennen wäre.
Wer damals eine Zahlung über dieses Verfahren geleistet hat, findet sie weiterhin im eigenen Kontoauszug. Die Buchung bei der Bank bleibt, auch wenn der Dienst verschwunden ist.
Warum das Verfahren gescheitert ist
An der Technik lag es nicht. Der Ablauf war unauffällig: Die sicherheitsrelevanten Angaben blieben im Dialog mit der eigenen Bank, der Händler erhielt eine Zahlungszusage, und ein Rückruf der Zahlung war ausgeschlossen. Gescheitert ist das Verfahren an der Reichweite.
Die Ankündigung von 2019, künftig nahezu jeden deutschen Bankkunden mit Online-Girokonto zu erreichen, wurde nicht umgesetzt. Im April 2023 fehlten im Zuge der Umstellung auf die zweite Zahlungsdiensterichtlinie Häuser, die vorher dabei waren, darunter die DKB. Bei der Postbank war die Zahlung per Online-Überweisung nach deren IT-Umstellung im selben Jahr nicht mehr nutzbar.
Zur Mitte des Jahres 2024 zeichnete sich ab, dass die beteiligten Banken und Sparkassen kein weiteres Geld in dieses Modell stecken wollten, zumal parallel ein gemeinsames europäisches Angebot vorangetrieben wurde. Gemessen am Umsatz des deutschen Onlinehandels blieb das Zahlungsvolumen ein Randposten. Ein Randposten trägt keine Infrastruktur.
Woran man erkennt, dass ein Zahlweg ausläuft
Der Fall liefert eine Lehre, die über ihn hinausreicht. Ein Bezahlverfahren stirbt selten mit einer Ankündigung, sondern vorher schon leise: Die eigene Bank nimmt es aus der Auswahl, in einzelnen Kassen fehlt es plötzlich, und von neuen Anbindungen hört man über Monate nichts. Erst am Ende kommt die Mitteilung mit dem Datum.
Zwei dieser Zeichen waren hier Jahre vorher sichtbar. Nach der Umstellung auf die zweite Zahlungsdiensterichtlinie verschwanden Institute aus der Liste der teilnehmenden Banken, und bei einem großen Haus war die Zahlung nach dessen eigener IT-Umstellung dauerhaft nicht mehr möglich. Beides wurde damals für eine Störung gehalten und war der Anfang vom Ende.
Praktisch folgt daraus wenig Aufwand und einiges an Ruhe. Wer kein Guthaben bei einem Zahlungsdienst parkt, verliert bei dessen Abschaltung nichts außer einer Gewohnheit. Wer den Bankbeleg zu jeder Einzahlung behält, kann sie auch Jahre später nachweisen, wenn der Dienst selbst gar keine Auskunft mehr erteilen kann. Und wer vor der ersten Zahlung nachsieht, welche Wege eine Kasse für die Auszahlung nennt, merkt rechtzeitig, wenn der gewohnte darunter fehlt.
Die eigene Bank entfernt den Weg aus der Auswahl.
In mehreren Kassen fehlt er ohne Erklärung.
Der Betreiber wechselt den Eigentümer oder die Marke.
Über neue Anbindungen wird monatelang nichts bekannt.
Der Weg über das Bankkonto bleibt, der Name verschwindet
Was hier geleistet wurde, war keine eigene Geldbewegung, sondern eine Oberfläche vor einer gewöhnlichen Überweisung. Diese Überweisung gibt es weiter, und sie trägt heute den Verkehr, der früher unter der Marke lief. Gewechselt hat die Verpackung, nicht der Transportweg.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Drei Dinge stehen an der Stelle, an der früher ein Logo stand: die gewöhnliche Überweisung im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, die Echtzeitüberweisung und Dienste, die einen Auftrag im Namen des Zahlers in dessen Bank anstoßen. Welche davon eine Kasse führt, entscheidet allein die Kasse.
Als Nachfolger benannt ist Wero, ein Angebot der European Payments Initiative. Es startete im Juli 2024 zunächst für Zahlungen zwischen Personen, Funktionen für das Bezahlen im Netz kamen danach hinzu. Ob ein bestimmter Glücksspielanbieter diesen Weg in seiner Kasse anbietet, lässt sich von außen nicht feststellen, und wer ein Giropay Casino durch ein Wero Casino ersetzen will, braucht denselben Blick in die Kasse wie vorher.
Dafür und dagegen
Ein gescheiterter Zahlweg ist nicht automatisch ein schlechter Zahlweg. Dieses Verfahren hatte Eigenschaften, die Nutzer heute an anderer Stelle suchen, und Eigenschaften, die ihm das Genick gebrochen haben. Beide Seiten lohnen den Blick, weil sie zeigen, was man von einem Ersatz erwarten darf.
Dafür
Zugangsdaten blieben im Dialog mit der eigenen Bank.
Der Händler erfuhr nur die Bankverbindung, keine Geheimzahl.
Beim alten Verfahren war keine Registrierung nötig.
Die Zahlung war endgültig, also ohne späteren Rückruf.
Dagegen
Nie alle Banken angebunden, und die Lücken wuchsen.
Veraltete Verfahren zur Freigabe passten schlecht zum Telefon.
Keine Rückbelastung, also kein Hebel bei Streit.
Das zusammengeführte Verfahren sammelte mehr Daten als nötig.
Keine Namensliste, sondern eine Prüfung in zwei Minuten
Welche Zahlwege ein Haus wirklich führt, steht an genau einer Stelle: in der Kasse des eigenen, angemeldeten Kontos. Dort ist die Aufzählung aktuell, weil sie aus dem System kommt, das die Zahlung annehmen müsste. Jede Liste außerhalb davon ist eine Momentaufnahme von unbekanntem Alter.
Die zweite Frage ist die wichtigere und hat mit Zahlungen nichts zu tun: Gehört das Angebot zum erlaubten Markt? Dafür nimmt man nicht den Markennamen, sondern die Gesellschaft samt Rechtsform aus dem Impressum und sucht sie in der Weißen Liste der Aufsicht. Diese Liste führt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder. Ihr Dienstsitz ist Halle an der Saale.
Fehlt der Eintrag, scheitert deswegen keine Zahlung an der Technik; es greifen nur die hiesigen Schutzregeln nicht. LUGAS gleicht dann nichts ab. Das Sperrsystem wird nicht abgefragt. Auf dem Einsatz liegt kein Deckel. Und niemand ist in der Pflicht, wenn eine Auszahlung stockt.
Firma mit Rechtsform aus dem Impressum notieren.
Diese Bezeichnung in der Weißen Liste nachsehen.
Im angemeldeten Konto die Kasse öffnen.
Dort ablesen, welche Wege für Auszahlungen gelten.
Was der deutsche Rahmen vorgibt
In Kraft ist der Glücksspielstaatsvertrag seit dem 1. Juli 2021. Aus ihm stammt die Zahl, die jeden Zahlweg gleichermaßen betrifft: tausend Euro im Monat, gerechnet pro Spieler und nicht pro Konto, über alle in Deutschland erlaubten Veranstalter zusammen. Abgeglichen wird dieser Rahmen über LUGAS.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Am Spiel selbst wirken weitere Vorgaben. Ein Euro ist das Maximum je Drehung. Zwei Runden trennen fünf Sekunden. Den Einsatz belasten 5,3 Prozent. Diese Abgabe trägt der Veranstalter. Tische mit echtem Dealer und verbundene Jackpots gehören nicht zum erlaubten Angebot.
Wer im Sperrsystem OASIS eingetragen ist, kommt bei erlaubten Veranstaltern nicht hinein, und ohne Zugang gibt es auch keine Kasse. Dass ein Zahlweg verschwindet, ändert an diesen Regeln nichts: Sie hängen an der Erlaubnis des Anbieters und nicht an der Zahlungsart.
Woran eine veraltete Seite zu erkennen ist
Eine Seite über ein Giropay Casino lässt sich ohne Fachwissen prüfen. Drei Zeichen genügen: Sie nennt kein Datum für das Ende des Verfahrens, sie schreibt im Präsens über den Ablauf, und sie führt eine Rangliste, die niemand nachprüfen kann.
Ein viertes Zeichen ist unauffälliger. Steht dort eine Mindesteinzahlung, ein Entgelt oder eine Bearbeitungsfrist für dieses Verfahren, dann ist die Angabe abgeschrieben oder erfunden, denn eine Stelle, die sie verbindlich erklären könnte, existiert nicht mehr. Dasselbe gilt für jede Aussage darüber, welche erlaubten Häuser den Weg geführt hätten.
Nützlich bleiben solche Texte trotzdem, nämlich als Beschreibung des Ablaufs von damals. Wer verstehen will, wie eine Zahlung über das Online-Banking ablief, findet das dort meist korrekt. Falsch ist die Gegenwartsform, und mit ihr jede Empfehlung, die daran hängt.
Kein Datum für die Abschaltung Ende 2024.
Ablauf im Präsens, als liefe das Verfahren weiter.
Rangliste von Häusern ohne prüfbare Grundlage.
Konkrete Entgelte oder Fristen für ein stillgelegtes Verfahren.
Häufige Fragen
Kann ich damit heute noch einzahlen?
Nein. Das Bezahlverfahren wurde zum 31. Dezember 2024 abgeschaltet, und die Betreibergesellschaft wird seit Juni 2025 liquidiert. Es gibt keine Stelle mehr, die einen solchen Auftrag annehmen könnte. Steht das Logo irgendwo noch im Menü, ist das eine Altlast der Integration und kein funktionierender Weg.
Ist mein alter Zugang noch aktiv?
Er existiert nicht mehr. Der Bestand fiel im April 2025 weg, Sicherungskopien eingeschlossen. Schließen oder abmelden muss sich niemand; es ist auch keine Bankverbindung mehr hinterlegt, die man trennen könnte.
Was war mit meinen Daten von damals?
Beim zusammengeführten Verfahren lagen Stammdaten, Bankverbindung und eine Vorgangshistorie vor, teils samt Warenkorbangaben und Lieferadresse. Genau das war 2022 Gegenstand einer Datenschutzbeschwerde. Im Lauf der Liquidation wurde der Bestand gelöscht und die Löschung auf Anfrage mit Protokollen belegt.
Warum finde ich trotzdem Listen mit Giropay Casinos?
Weil solche Seiten Geld verdienen, solange der Begriff gesucht wird, und weil eine Jahreszahl im Titel billiger ist als eine Recherche. Ein Giropay Casino lässt sich heute nicht mehr belegen, also ist jede dieser Ranglisten entweder alt oder ausgedacht. Prüfbar ist nur, was in der Kasse des eigenen Kontos steht.
War das dasselbe wie Sofortüberweisung?
Verwandt, aber nicht dasselbe. Beide führten in das Online-Banking des Zahlers, doch das hier beschriebene Verfahren war von den Banken und Sparkassen selbst getragen, das andere kam von einem dritten Anbieter. Der Unterschied lag darin, wer den Dialog mit der Bank verantwortete.
Ist Wero der Ersatz an der Kasse?
Wero ist als Nachfolger benannt, stammt von der European Payments Initiative und startete im Juli 2024 zuerst für Zahlungen zwischen Personen. Funktionen für das Bezahlen im Netz kamen danach. Ob ein einzelner Anbieter diesen Weg in seiner Kasse führt, steht nur dort und nicht hier.
Wie sehe ich, welche Zahlwege ein Haus hat?
Anmelden, Kasse öffnen, ablesen. Nur diese Liste kommt aus dem System, das die Zahlung tatsächlich annimmt, und nur sie ist von heute. Zusätzlich lohnt der Abgleich der Firma aus dem Impressum mit der Weißen Liste der Aufsicht, denn davon hängt mehr ab als vom Zahlweg.